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Freitag, 24-11-2017

Sankt Ingbert

Fußgängerzone St. Ingbert
Blick zur ehemaligen Brauerei Becker
Drahtwerk Nord

Die heutige Mittelstadt St. Ingbert entstand 1974 im Rahmen der saarländischen Gebietsreform. Damals wurden die selbständigen Gemeinden Hassel, Oberwürzbach, Rentrisch und Rohrbach in die ehemalige Kreisstadt St. Ingbert eingemeindet.

Der demografische Wandel zeigt sich auch in St. Ingbert mit sinkenden Einwohnerzahlen. Nach den Berechnungen des statistischen Landesamtes sinkt bis 2020 die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf unter 10% der Stadtbevölkerung, während sich der Prozentsatz der über 65jährigen kontinuierlich steigern wird. Diese Entwicklung ist für alle Stadtteile prognostiziert.

Stadtverwaltung und Stadtrat haben darauf reagiert und einen vielfältigen Maßnahmenkatalog beschlossen, der zzt. tatkräftig in Angriff genommen wird: 

  • Erschließung von neuen Gewerbeflächen, um neue zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen, und einen niedrigen Gewerbesteuerhebesatz, der den Standort St. Ingbert für prosperierende Unternehmen interessant werden lässt
  • keine Erschließung von Neubaugebieten an der Stadtperipherie
  • Engagement in der neuen Biosphärenregion Bliesgau, um einen ökologischen Tourismus zu ermöglichen
  • Ausbau der Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche (Kidergärten und Kindertagesstätten, Förderschulen, Grundschulen, Erweiterte Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen und berufliches Gymnasium, Akademie Hochbegabung)
  • Volkshochschule mit einem attraktiven Katalog an Fortbildungsangeboten
  • Ansiedlung von führenden Unternehmen der IT-Branche als Ersatz für die vergangene eisenverarbeitende Industrie
  • kinder- und familienfreundliche Stadt: Geldprämie für Neugeborene, Kinderrabatt beim Bau/Erwerb eines Eigenheimes, Bau eines Kinderhauses im Stadtzentrum mit einem multifunktionalen Sportfeld und einer attraktiven Skaterbahn
  • attraktiver Wochenmarkt, der einen großen regionalen Einzugsbereich besitzt

Die Stadt liegt in einer Talmulde, umgeben von bewaldeten Höhen mit einem gut ausgebauten Netz von Wanderwegen und ausgewiesenen Strecken für Mountainbiker Die große Anzahl von sport- und kulturtreibenden Vereinen spricht für ein hohes Maß an gemeinnützigem Engagement der St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger.
Die „St. Ingberter Pfanne“ ist inzwischen ein überregional begehrter Preis im Bereich der Bühnenkleinkunst.
Wenn demnächst das neue Alber-Weißgerber-Museum in einer ehemaligen Baumwollspinnerei wieder eröffnet, wird das kulturelle Angebot weiter ausgebaut.

Mehr über St. Ingbert finden Sie auf http://www.st-ingbert.de/