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Dienstag, 21-11-2017

Waschhaus

Waschhaus
Waschhaus

Das heutige Waschhaus befindet sich im sogenannten „Dreieck“  an der gleichen Stelle, aus der früher der „Rauschenborn“  sein rauschendes Wasser ergoss. Hier befanden sich in unmittelbarer Nähe die ersten Häuser von Rentrisch, die ihr sauberes Trink- und Brauchwasser aus ihm entnehmen konnten. Das sollte so bleiben bis zum Jahre 1912.  Bedingt durch die Industrialisierung im Saarbrücker Ballungsgebiet, kaufte  St. Johann 1872 auch in Rentrisch Wasserquellen auf.  Sulzbach  1895 und Malstatt-Burbach 1898 zogen nach. Rentrisch als Ortsteil von Scheidt hatte keine Möglichkeit hier einzugreifen. Erst 1912 bekam Rentrisch seine erste Wasserleitung  Der untere Lottenhammer und der größte Teil der unteren Kaiserstraße waren nicht angeschlossen. Der Rauschenborn und mit ihm die ganze wasserreiche Talaue zwischen Kaiserstraße und Lotten-hammer  gaben über Jahrhunderte den Einwohnern sauberes Trink- und Waschwasser. Gerade die Lage des alten Brunnens auf einem so markanten Platz des heutigen Rentrisch bot dem Ortsrat die Möglichkeit nach dem Verlust so manch geschichtlicher Gebäude, hier einen neuen Waschbrunnen entstehen zu lassen. Der Brunnen soll uns an die schweren Schicksale unserer Vorfahren erinnern und uns gleichzeitig mahnen mit dem Lebensquell Wasser sorgfältig umzugehen.