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Dienstag, 21-11-2017

Heimatgeschichtlicher Arbeitskreis-Kreis (HAK) eV

Vorsitzender:
Joachim Nicklaus
Sebastian-Kurtz-Straße 7
66386 St. Ingbert-Rentrisch
Tel: 06894/1690752
Email: Joachim-Nicklaus(at)t-online(dot)de

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W i r   sind aus der „Arbeitsgruppe Heimatbuch Rentrisch e. V“ hervorgegangen. Die Arbeitsgruppe Heimatbuch hat 1989 ihre Arbeit aufgenommen, da man glaubte, die 300-Jahr-Feier stände in Rentrisch 1990 bevor.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe (Karl-Heinz Dewald, Prof. Dr. Hans Jörg, Oskar Pieter und Toni Stalter) fanden jedoch schnell heraus, dass die „Gemeinde“ Rentrisch zumindest 700 Jahre alt sein müsste, was aus Archivmaterial eindeutige belegt werden konnte. Die 700-Jahrfeier wurde in einem gigantischen Fest 1990 gefeiert.
Die Arbeitsgruppe veröffentlichte das erste Heimatbuch „700 Jahre Rentrisch - 1290 – 1990 - Ort am Spellenstein“, dem 1992 der Bildband  „Rentrisch einst und heute“ folgte. Beide Bücher waren bereits nach kurzer Zeit vergriffen und sind auch nach 20 Jahren immer noch sehr gesucht. In Folge sind von Prof. Dr. Hans Jörg die Veröffentlichungen „Rentrisch und sein Eisenwerk der Lottenhammer“ und „Wie Rentrisch zu seinem Namen kam - Vom Dorf- und Waschbrunnen zur heutigen Wasserversorgung“ Mitglieder der Arbeitsgruppe forschten weiter in den verschiedensten Archiven.
Anfang Mai 1994 riefen die vier Mitglieder der Arbeitsgruppe „Heimatbuch Rentrisch“ alle an der Ge-schichte von „Rentrisch“ Interessierten zur Mit- und Zusammenarbeit auf. Am 19. Mai 1994 trafen sich Karl Heinz Dewald, Dr. Hans-Gert Hahn, Prof. Dr. Hans Jörg, Günter Latz. Mathilde Lauer, Wilfried Morsch, Wilhelm Paulus (+), Oskar Pieter, Erwin Quirin, Toni Stalter (+), Oskar Wolf (+), Auguste Wolf und Patrick Wolf und (Karl-Heinz Bucher, schriftlich) und gründeten unseren Verein. „Heimatgeschichtlicher Arbeitskreis Rentrisch“ (HAK).
Am 24. November 2009 wurde aufgrund unseres Antrages uns die vorläufige Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Homburg erteilt. Unsere erste Satzung datiert vom 19. Mai 1994, die jetzige überarbeitete Satzung wurde am 10. Dezember 2009  einstimmig von der Beschlussersammlung angenommen.
Am 8. März 2010 haben wir die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht beantragt. Wir sind heute unter dem Namen „HAK“ Teil des aktiven  Vereinslebens im „preußischen“ St. Ingberter Ortsteils Rentrisch und arbeiten gemäß der am gleichen Abend erarbeiteten und am 31. Mai 1994 beschlossenen Satzung.
Unsere satzungsgemäßen Aufgaben sind - die Erforschung und Darstellung der Geschichte von Rentrisch - die Kulturpflege unter heimatgeschichtlichen Gesichtspunkten (Mundart, Familiengeschichten, Flurnamen, Berufe, Fauna und Flora) - die Pflege und Bewahrung heimischen Brauchtums und Gedankengutes - die Förderung des Heimatbewusstseins durch Veranstaltungen mit heimatbezogenem Charakter - die Einrichtung einer Heimatstube (Zentralstelle)zur Sammlung und Aufbewahrung von heimatgeschichtlich wichtigen Funden und Zeugnissen sind. Seit 2007 haben die Mitglieder Udo Heiny, Günter Latz und Joachim Nicklaus die Patenschaft über den intakten Westwallbunker „WH 337“ übernommen. Bunkerführungen sind fester Bestandteil des Rentrischer Dorffestes, ab 2010 wird die Führung auch ins Programm der Stadtrundfahrt für Neubürger aufgenommen.
Ein bebildeter Führer zur Geschichte des Westwalles und des Bunkers wird von uns in einer überarbeiteten zweiten Auflage angeboten. Zum Jahresende 2008 erschien die erste Auflage des von unserem Mitglied Bernhard Uwer geschriebenen „Familienbuch Rentrisch – ab 1650“, inzwischen ist eine zweite überarbeitete Auflage im Angebot.
Am Beispiel der Personendaten von Studienrat Professor Ludwig Blatter, der mit der Rentrischern Maria Quirin verheiratet war und einer der ersten Heimatgeschichtler des Saarlandes war, zeigt sich, dass gerade diese Bücher nur „leben“, wenn die Erfassung der Personendaten nicht an der Datumsgrenze der Datenschutz-Gesetze enden.
Am 5. September 2009 feierten wir den „250. Geburtstag des Höfchen“ im Beisein von vielen Gästen und über einhundert Rentrischern im Saal des Kulturhauses Rentrisch.
Ein „Führer“ über unser „Höfchen“(www.hak-rentrisch.de) ist bei Interesse bei uns erhältlich. Im Rahmen der Geburtstagsfeier wurde die neue „Heimatstube Rentrisch“  den Geburtstagsgästen vorgestellt.
Zwei Bilder (Spellenstein und Kriegerdenkmal)  wurden der Familie Martin Stüber (Pächter des Kulturhauses) überreicht und sind bei den jetzigen und künftigen Bilder-Ausstellungen immer Mittelpunkt. Postalisch haben wir diese Festlichkeit mit einem Plusbrief dokumentiert, der im Markenbild das „Höfchen“ zeigt.
Anlässlich seines 90. Geburtstages wurde Oskar Pieter am 7. Oktober 2009 von uns zum ersten Ehrenmitglied ernannt, anlässlich der Generalversammlung am 10. Dezember 2009 ernannten wir Prof. Dr. Hans Jörg zu unserem zweiten Ehrenmitglied.
Am 18. Dezember 2009 veranstalteten wir unseren ersten Heimatgeschichtlichen Stammtisch in der „Heimatstube Rentrisch“, der sehr stark besucht war. Es schwebt uns vor, dass die Stammtische fester Bestandteil unserer Arbeit werden.