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Freitag, 22-06-2018
11.06.2018

Maßnahmepaket beschlossen

„Die Landesregierung unterstützt mit Finanzhilfen diejenigen Personen, kleine Unternehmen (bis 10 Beschäftigte) und Vereine in St. Ingbert-Mitte, die aufgrund der Wetterereignisse in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind“, kann Ortsvorsteher Ulli Meyer eine gute Nachricht überbringen.

Damit könnten die St. Ingberter auf eine Hilfe in existenzbedrohenden Notlagen in Form einer Soforthilfe in Höhe von 1500 Euro, eine Finanzhilfe (gestaffelt nach versicherbaren und nicht versicherbaren Schäden) und einen Zinsverbilligungszuschuss hoffen.

Weitere Informationen gibt es auf saarland.de. Die Hilfe komme damit denjenigen zugute, die in einer existenzbedrohenden Notlage seien und decke nicht alle Schäden ab. In Zukunft sei mit solchen Unwettern häufiger zu rechnen. Daher dürfe man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Daher sei es auch in St. Ingbert wichtig, Versicherungen gegen Hochwasser abzuschließen. „Zudem muss die Stadt die Überschwemmungen letzter Woche überprüfen und einen Aktionsplan Hochwasserschutz für St. Ingbert und alle Ortsteile auflegen. Nur mit konkreten und langfristigen Maßnahmen können wir solche Hochwasser eindämmen.“ so Ortsvorsteher Ulli Meyer.

Zudem weist Ulli Meyer auf eine Hilfe für Vereine hin: Von den Unwettern betroffenen Vereinen hilft das Land bei der Wiederherstellung ihrer Infrastruktur, damit deren ehrenamtliche Tätigkeiten, als Fundament einer funktionierenden Gemeinschaft, aufrechterhalten werden kann.

Ministerpräsident Tobias Hans richtet in der Staatskanzlei einen einmaligen Härtefallfonds für ehrenamtliche Organisationen ein, deren Aktivitäten durch unwetterbedingte Schäden an Gebäuden oder Anlagen beeinträchtigt wurden. Er umfasst 40000 Euro. Anträge sind über die Gemeindeverwaltung an die Staatskanzlei bis zum 31. Juli zu ­richten.