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Dienstag, 24-10-2017

SAARBOB kommt auch nach St. Ingbert

BOB als Fahrer trinkt nach Absprache in einer Gruppe keinen Alkohol, wenn er fährt. Er übernimmt somit Verantwortung und fährt seine Freunde sicher nach Hause. Sein „Ausweis“ ist ein knallgelber BOB-Schlüsselanhänger.

BOB bekommt in vielen Gaststätten ein alkoholfreies Gratis-Getränk. Im Saarland gibt es sogar 60 BOB-Fahrschulen; dort wird den Fahrschülern vermittelt, was BOB ist und wie BOB funktioniert. Ferner gibt es ungefähr 20 BOB-Jugendzentren.

Obwohl BOB für alle gilt, sollen insbesondere „junge Fahrer“ im Alter von 18 bis 24 Jahren für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol am Steuer sensibilisiert werden.

Junge Fahrer verursachen laut Verkehrsunfallstatistik jeden vierten bis fünften schweren Verkehrsunfall.
BOB möchte neue Wege in der Prävention gehen und ohne den viel zitierten „erhobenen Zeigefinger“ auskommen. BOB zielt auf die Gefühls- und Verstandesebene junger Menschen ab. Eigenes Verhalten soll freiwillig und nachhaltig verändert werden. Hierzu sind neue Einstellungen, besser neue „Einsichten“ erforderlich.
BOB als Fahrer wird nicht alleine gelassen: Mit der Familie, den Freunden, den Wirten, den Fahrschulen, den ehrenamtlichen BOB-Aktivisten, der Verwaltung und der Politik sind alle mit „an Bord“.
Dieser gesamtgesellschaftliche Ansatz verleiht der Aktion ein hohes Maß an Akzeptanz und sozialer Kompetenz. BOB ist eben nicht der „Loser“. BOB wurde 1995 in Belgien konzipiert. Gewählt wurde ein einfacher griffiger Name, der sich leicht einprägt. Der gelbe BOB-Schlüsselanhänger wurde ein Symbol für die Aktion.

Roland Rosinus, Polizeihauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater beim Landesinstitut für Präventives Handeln in St. Ingbert, präsentiert derzeit die Aktion in St. Ingbert u. a. in allen Ortsräten.

Alle Vereine, Gaststätten Fahrschulen, Jugendclubs, Eltern u. a. sind aufgerufen, unsere jungen Menschen im Sinne der Aktion zu unterstützen. Mitmacher sind herzlich willkommen! Mitmachen geht auf die unterschiedlichste Art und Weise, z.B. durch Verlinkung, ein Sportverein wird BOB-Treff, eine Fahrschule wird BOB-Fahrschule … aber auch eine Präsentation z.B. auf dem Dorffest wäre eine Möglichkeit. Was auch zählt, ist die moralisch-geistige Unterstützung für die Präventionsaktion durch alle handelnden Personen innerhalb einer Kommune..

Im Internet:
www.facebook.com/saarbob
Website www.saar-bob.de

Kontakt:
r.rosinus(at)lph.saarland(dot)de
Tel.: 0681 501 3867

Helfen Sie mit, BOB „bobulärer“ und unsere Straßen sicherer zu machen.


r.rosinus(at)lph.saarland(dot)de