Am Ostersonntag, 5. April 2026, feierte die Katholische Pfarrei Scheidter Tal St. Remigius in der Pfarrkirche St. Ursula Scheidt den Festgottesdienst zur Auferstehung des Herrn. Sehr gut besucht war das Gotteshaus und Pfarrer Peter Serf zelebrierte nach dem feierlichen Einzug mit der Osterkerze die Festmesse. Musikalisch sehr gut vorbereitet durch die Chorleiterin Maren Gubernator waren auch die Sängerinnen und Sänger der Kirchenchorgemeinschaft Heilige Familie Rentrisch und St. Ursula Scheidt zugegen, um das Lob Gottes gesanglich mit allen Anwesenden zu feiern. Ausgesucht war die „Missa Brevis“ von Jacob de Haan, eine vierstimmige Messe mit Orgelbegleitung. Letztere trug Organist Hubert Tabellion in hervorragender Weise zum Gelingen bei, auch die Sängerinnen und Sänger begeisterten die Zuhörer mit sehr gutem Gesang.
Neu einstudiert war auch das Lied „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach. Zum Ende des Gottesdienstes war der Satz „Lobt den Herrn der Welt“ von Henry Purcell zu hören.
Lauten Applaus spendeten neben Pfarrer Serf auch die Anwesenden für alleAusführenden und bedankten sich damit für einen tollen Hörgenuss zum Osterfest.
Jacob de Haan, ein niederländischer Komponist und Musiker, Jahrgang 1959, ist der Sohn eines Musikinstrumentenbauers. Recht früh bekam er Klavierunterricht bei Martin Kuipers und Kornettunterricht bei Jan Holtrop. Bereits mit vierzehn Jahren komponierte de Haan drei Quartette für Blechbläser sowie ein Divertimento für Flöte und Piano. Als Organisten bestellte man ihn mit sechszehn Jahren in einer reformierten Gemeinde in Heerenveen, und hier machte de Haan Bekanntschaft mit der niederländischen und internationalen Orgelliteratur. Nach dem Studium am Konservatorium Leeuwardenlehrte er an diversen niederländischen Musikschulen und widmete sich der Komposition und dem Arrangieren. 2018 wurde Jacob de Haan mit dem niederländischen Musikpreis BumaClassical Award ausgezeichnet. Die Sängerinnen und Sänger, der Organist und die Chorleiterin freuten sich sehr darüber, den Gläubigen einen frohen und hervorragenden Ostermorgen bereitet zu haben.
Franz Rebmann
